Wild Flowers - Makros mit der LX3

Ich bin nicht der typische Makro-Shooter. Ich muss einer Stubenfliege nicht in die Augen sehen. Auch um die Blütenblätter eines Gänseblümchens zu zählen, muss ich es nicht fotografisch aufblähen. Extreme Vergrößerungen waren für mich immer dann interessant, wenn sie die Grenze zur Abstraktion überschritten. Da allerdings liegt ein enormes kreatives Potenzial zur Hand, und viele Fotografen leisten in diesem Bereich wirklich Erstaunliches.

 
One Shot: Einsamkeit

Ameisen gelten bekanntlich nicht als Individualisten. Ihnen haftet der Ruf des Militärischen an: willenlose Insekten, die rückhaltlos in einem totalitären Staatswesen aufgehen. Und dennoch begegnet man immer wieder einzelnen Streunern, die – natürlich im Dienste des Staates – sehr neugierig die Gegend durchstreifen.

 
Neu eingetroffen: Voigtländer Nokton 1.2/35

Seit längerem schon habe ich die Anschaffung des Voigtländer Nokton 1.2/35 in Erwägung gezogen und zuletzt doch verworfen, um die Haushaltskasse nicht übermäßig zu strapazieren. Nun ist es mir aber doch gelungen, ein sehr schönes Exemplar relativ günstig zu erwerben. Eine gute Gelegenheit also, dieses ungewöhnlich lichtstarke Objektiv einmal aus der Nähe zu betrachten.

Mai 262010
 
Gespinste

Merkwürdige Dinge geschehen um uns herum. Nicht immer dramatisch, manchmal kaum wahrnehmbar oder sogar unbemerkt. Was unsere abgestumpften Augen nicht alles übersehen! Ganz ehrlich: mit einer Kamera im Handgepäck sieht man sich bewusster um. Oft schon bin ich trotz kompletter Ausrüstung ohne Foto nach Hause gekommen, aber mit dem Gefühl, der Wirklichkeit, die ich durchstreifte, aufmerksam – intensiv – begegnet zu sein.

 
Erfahrungsbericht: Panasonic LX3

Die Panasonic LX3 ist klein, sie sieht gut aus und sie ist (fast) immer dabei – aber macht sie auch gute Bilder? Nun, sie genießt zumindest einen recht guten Ruf, der sich zum größten Teil dem verbautem Objektiv verdanken dürfte: einem Leica DC Vario-Summicron mit einer Anfangsblende von 2.0 und einer Anfangsbrennweite von 24mm (entsprechend Kleinbild).

Mai 152010
 
Mittendrin

Beim Fotografieren neigt man dazu, einen Standpunkt einzunehmen, der einen gewissen Überblick ermöglicht. Wir haben gelernt, dass es hilfreich sein kann, eine Sache aus angemessener Distanz zu betrachten, um uns ein klares Urteil zu bilden. Und so beginnt unsere Jagd auf ein Motiv allzu oft mit der Suche nach einem idealen Standpunkt.

 
One Shot: Eine Art Portrait

Es gibt Menschen, die kann man so oft und auf so viele verschiedene Arten fotografieren, wie mal will, und es ist trotzdem nicht ein einziges brauchbares Foto dabei. Es ist, als ob die betreffenden Personen eine gewisse fotografische Immunität ausstrahlten, die wie ein Schutzschild alle Versuche der Verewigung abwehrt.

 
Geschenk des Augenblicks

Bilder, die man nicht geplant hat, sind nicht immer die besten oder schönsten, aber vielleicht doch die glücklichsten. Man denkt überhaupt nicht ans Fotografieren, es geschieht ganz nebenbei, fast widerwillig. Und doch. Ein solches Bild ist mir neulich geglückt, als ich versuchte, meine Olympus E-P1 mit einem Displayschutz zu versehen.

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