Neu eingetroffen: Sigma EX 4.5-5.6/12-24 DG

Es geht Schlag auf Schlag mit den Neuzugängen hier, aber so ist das eben, wenn man sich eine völlig neue Ausrüstung aufbauen will. Allerdings muss ich zugeben, dass das Sigma EX 4.5-5.6/12-24 DG ein ziemlich spezielles Objektiv ist: ein Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv für das Kleinbildformat. Speziell, aber gut – und die Gelegenheit war wieder einmal mehr als günstig.

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Das Sigma EX 4.5-5.6/12-24 DG für Nikon. Fast könnte man es für ein niedliches, kleines Objektiv halten.

Als Sigma dieses Objektiv vor einigen Jahren auf den Markt brachte, war es das erste seiner Art und damit zugleich rekordverdächtig. 12mm Brennweite gab es auch zuvor schon, z.B. von Voigtländer, aber 12mm als Anfangsbrennweite eines Zoomobjektivs, das war bis dahin einmalig. Man muss bedenken, dass Sigma das Kunststück fertiggebracht hat, eine solche Brennweite für das Kleinbildformat (heutzutage spricht man auch von digitalem Vollformat) zu konstruieren. Und dieses Kunststück ist wirklich gelungen, denn nennenswerte Schwächen hat das Objektiv nicht.

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Kompakte Konstruktion, hervorragend verarbeitet.

Obwohl Sigma mit dieser Konstruktion Innovationskraft und Mut bewies, scheint mir das Objektiv immer ein wenig unterbewertet geblieben zu sein. Etwas später kamen ähnliche Ultraweitwinkelzooms von anderen Firmen dazu, jeweils beschränkt auf digitale Crop-Formate und insofern weniger innovativ, dafür jedoch kleiner, günstiger, lichtstärker und populärer. Für Nikon FX-Kameras gibt es inzwischen das spektakuläre Nikkor 2.8/14-24, das vermutlich in allen Belangen überlegen ist, aber gerade zum günstigen Gebrauchtpreis stellt das Sigma eine brauchbare Alternative dar.

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Ein dicker Brocken. Da wirkt im Vergleich eher die D700 niedlich.

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