One Shot: Portrait Francesca (Voigtländer Nokton)

Heute schiebe ich mal wieder ein einzelnes Fotos dazwischen, und zwar – wie unschwer zu erkennen ist – das Portrait einer jungen Dame, mit der ich seit langem befreundet bin. Nun ist dies hier ein Fotoblog, deshalb will ich nicht zu persönlich werden und stattdessen lieber etwas zu den technischen Aspekten des Fotos erzählen.

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Francesca. Fotografiert mit dem Voigtländer Nokton 1.1/50 bei Offenblende.

Als Kamera diente bei dieser Aufnahme die Panasonic GF1. Als Objektiv kam das Voigtländer Nokton 1.1/50 zum Einsatz. Da das Objektiv ein Leica M-Bajonett besitzt, ist ein entsprechender Adapter, z.B. von Novoflex, erforderlich, um es an der GF1 zu montieren. Dabei gilt es den Crop-Faktor des µ4/3-Systems zu berücksichtigen, der die 50mm Brennweite auf das Bildfeld eines 100mm Objektivs beschneidet. Man erhält in diesem Fall also ein leichtes Teleobjektiv, das bestens für Portraitarbeiten geeignet ist.

Gespeichert wurde das Bild – wie ich es eigentlich fast immer tue – im RAW-Format, die Entwicklung und Bearbeitung erfolgte mit Photoshop Elements 7. Damit habe ich das ursprünglich in Farbe fotografierte Bild auch nach schwarz/weiß konvertiert. In diesem Fall gefiel mir das Portrait sowohl in schwarz/weiß als auch in Farbe, aber da das Bild in technischer Hinsicht vor allem von den Tonwerten lebt, erschien mir die Farbreduktion ganz angemessen.

Was ansonsten noch erwähnt werden sollte, ist die wirklich sehr gute Schärfeleistung des Objektivs bereits bei offener Blende – immerhin reden wir hier von Blende 1.1. Ein wunderbares Objektiv, das mir ein schönes Portrait ermöglicht hat.

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