Einige Tierfotos mit dem Sigma 3.5/180 Macro

Natürlich ist der Hauptanwendungsbereich des Sigma EX 3.5/180 DG Macro die Makrofotografie, aber mit einer Brennweite von 180mm bei einem Crop-Faktor der SD15 von1,7 haben wir schon ein ausgewachsenes 300mm Teleobjektiv in der Hand, mit einer guten Anfangsöffnung von Blende 3.5 – damit sollten also auch einige Tierfotos aus der Ferne möglich sein.

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Zu diesem Zweck bietet sich ein Besuch im Oberhausener Kaisergarten an. Zwar findet man hier eher weniger spektakuläre Tierarten in einem recht bescheidenen Gehege, dafür herrscht aber – außer nachmittags an den Wochenenden – nicht ein solcher Andrang wie in einem richtigen Zoo. Man kann also ziemlich gemütlich nach Ziegen, Enten, Schweinen Ausschau halten und dabei fotografisch entspannen.

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Mit einer 180mm Festbrennweite ist man lange nicht so flexibel wie mit einem Zoomobjektiv. Wenn es geht, muss man eben herumlaufen, um einen einigermaßen günstigen Bildausschnitt zu finden, und wenn es nicht geht, findet man sich eben mit dem ungünstigen Bildausschnitt ab oder verzichtet gar auf das Foto. Das ist nicht jedermanns Sache, weil man ganz einfach ans Zoomen gewöhnt ist – es ist uns zur zweiten Natur geworden.

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Dabei macht gerade das Ausprobieren, das Ansetzen, Absetzen, das Ergehen des Motivs einen nicht zu unterschätzenden Reiz des Fotografierens aus: es wird zur regelrechten Freizeitaktivität, die eben nicht ein passives, fast maschinelles Registrieren ist – das Auge bekommt Füße.

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Was man über das 180er Macro sagen kann: es ist scharf. Da es über keinen eingebauten Bildstabilisator verfügt und ich mich nicht mit einem Stativ abplagen wollte, ist es wichtig, auf ausreichend kurze Verschlusszeiten zu achten, um die Bilder nicht durch ungewollte Verwacklungsunschärfe zu entwerten. Dazu muss man ab und zu auch zu höheren Empfindlichkeiten greifen, z.B. im Schatten, von dem es im Kaisergarten reichlich gibt, da das Tiergehege gewissermaßen in einem kleinen Wäldchen liegt.

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Das 180er Macro ist schwer, und mit der durchaus empfehlenswerten Gegenlichtblende wirkt es geradezu riesig. Das zieht dann unter Umständen nicht nur die neugierigen Blicke der Tiere, sondern auch einiger Passanten auf sich.

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Zur Sigma SD15 muss ich bei der Gelegenheit nicht viel sagen. Sie nimmt einem zum Glück nicht viel Arbeit ab, macht einem aber auch keine unnötige. Sie ist einfach ein zuverlässiges Werkzeug und trägt ihren Teil zum Gelingen der Fotos bei.

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