Neu eingetroffen: Pentax K-5 – der nächste Schritt

Die K-7 war (und ist noch immer) eine sehr gute Kamera aus dem Hause Pentax. Was mir an ihr besonders gefiel, war das kleine, robuste Gehäuse mit Anspruch auf Wetterfestigkeit. Einziger Schwachpunkt: das kaum zu kontrollierende Rauschen bei Empfindlichkeiten oberhalb von ISO 1600. Genau in diesem Punkt hat Pentax mit der K-5 Abhilfe geschaffen. Ein neuer Sensor im alten Gehäuse – und schon hält man eine Spitzenkamera in der Hand.

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Die Pentax K-5 mit DA 18-135 WR.

Inzwischen hat sich die K-5 längst in verschiedenen Tests als eine der besten APS-C Kameras bewährt, ihre Rauschwerte gelten als Referenz, gegenüber der K-7 hat sie in Hinblick auf Autofokus- und Serienbildgeschwindigkeit noch einmal zugelegt, die berüchtigten Anfangsprobleme mit der so genannten Perlenkette (Kühlmittelrückstände auf dem Sensor) sind ausgeräumt, und auch der einst stolze Preis scheint nun allmählich auf ein freundlicheres Niveau abzurutschen. Genug Gründe für mich, um endlich zuzugreifen.

Es ergab sich eine günstige Gelegenheit, die K-5 im Kit mit dem Superzoom DA 18-135 WR zu erwerben, und auch wenn man sich von einer Kitlinse keine überwältigenden Leistungen versprechen kann, so hat diese Kombination neben dem großen Brennweitenbereich immerhin noch den Vorteil, komplett gegen Wettereinflüsse wie Feuchtigkeit, Staub, Sand abgedichtet zu sein. Das leistet momentan – so weit ich weiß – kein anderer Hersteller.

Die Auflösung der K-5 von ca. 16 MP dürfte für die meisten Anwendungen vollkommen ausreichen, allerdings sollte man sich schon Gedanken machen, mit welchen Objektiven man eine solche Auflösung überhaupt adäquat bedienen kann. Im Objektivprogramm von Pentax selbst stößt man da vor allem auf die Objektive der Limited Serie: kleine, exzellent verarbeitete Festbrennweiten mit hohem optischen Leistungsvermögen – und natürlich kriegt man so etwas nicht geschenkt.

Zunächst einmal werde ich schauen, wozu das Superzoom überhaupt in der Lage ist. Außerdem liegt hier noch ein altes SMC 1.7/50 aus analogen Tagen herum. Nach und nach – wenn sich meine finanzielle Situation wieder entspannt hat – kann ich die K-5 dann vielleicht mit besseren Objektiven füttern.

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