Neu eingetroffen: Sigma DC 4.5-5.6/8-16mm (Nachtrag)

Kurz vor meiner Reise in den Harz hatte ich mir für die Pentax K-5 noch das Sigma DC  8-16mm zugelegt, weil ich mich dann doch nicht bloß auf ein Fischauge verlassen wollte. Das Objektiv von Sigma ist ein Superweitwinkel-Zoom, das an Kameras mit Crop-Faktor 1.5 einem Objektiv 12-24mm im Kleinbildformat entspricht – also gut geeignet für extreme Perspektiven.

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Im Gegensatz zu einem Fischauge wird das Bildfeld totz der extremen Perspektive korrigiert, was sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringt. Der Vorteil ist sicherlich, dass es unseren Sehgewohnheiten entspricht, wenn gerade Linien gerade bleiben – anders als beim Fischauge, welches die teilweise extremen Verzeichnungen unverändert abbildet. Durch  die Korrektur werden allerdings die Flächenverhältnisse weniger realistisch wiedergegeben, was mitunter als starke Verzerrung erscheinen kann.

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Der Dom von Halberstadt. Unschwer zu erraten, welches Bild mit welchem Objektiv entstanden ist.

Ein Vorteil des Fischaugenobjektivs ist auf jeden Fall die geringere Größe. Durch den Verzicht auf korrigierende Elemente, kann ein solches Objektiv deutlich kleiner gehalten werden, obwohl der Zoombereich recht ähnlich ist. Hier der Größenvergleich:

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Links das Sigma 8-16mm, rechts das Samsung Fischauge 10-17mm.

Es sei noch erwähnt, dass mit dem Sigma 8-16mm das Bild vom Brockengipfel entstanden ist, und dass die Abbildungsleistung des Objektivs wirklich hervorragend ist.

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