Sigma DP2 Quattro – Erste Eindrücke

Dies ist kein Test. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ich wüsste nicht, was ich mit einem solchen Test bezwecken sollte. Hier geht es nicht darum, ob die DP2 Quattro eine gute oder schlechte Kamera ist. Ob sie gegenüber der DP2 Merrill ein Fortschritt ist oder nicht. Ob ihre Bilder besser, schärfer oder bunter als die der Konkurrenz sind. Es geht lediglich darum, ob ich etwas mit der Kamera anfangen kann.

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Das erste Bild zeigt einen Einkaufswagen im Niemandsland. Dieser alltägliche Gegenstand, der eine ganz konkrete Aufgabe zu erfüllen hat, ist in diesem Kontext sinnlos – er wurde seiner Bestimmung entfremdet. Ganz ähnlich empfinde ich die jüngste Entwicklung der Sigma DP2. Der Sprung von der Merrill zur Quattro landet meiner Meinung nach im Abseits.

Sigmas DP-Serie war von Beginn an der Versuch, hervorragende Bildqualität in ein kompaktes Gehäuse zu zwängen. Das war in mancherlei Hinsicht ein Kompromiss, aber grundsätzlich hat Sigma damit ein ganzes Genre von Kameras begründet, welches auch von anderen Herstellern in ihre Produktlinie übernommen wurde. Höhepunkt dieser Entwicklung waren sicherlich die Merrills, die bei überragender Bildqualität auch die Auflösung auf ein aktuelles Niveau anhoben und dabei die Gehäusemaße eher geringfügig erweiterten.

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Ungleiche Schwestern: DP2 Merrill und DP2 Quattro.

Mit dieser Tradition bricht die DP2 Quattro. Wie es scheint, wirft Sigma nun alle Hemmungen über Bord. Der Foveon-Sensor steckt in einem völlig neu entworfenen Gehäuse, das endgültig die zu eng gewordenen Grenzen der Kompaktheit sprengt. Immerhin ist die Quattro gegenüber ihrer auch schon nicht winzigen Vorgängerin ganze 4cm länger, gut 2cm tiefer und 65g schwerer geworden. Und um ehrlich zu sein, ich kann beim besten Willen keinen Sinn darin erkennen.

Ich bin an sich kein Freund der Miniaturisierung, sondern vertrete eher die Ansicht, dass es für alles eine Art ideale Größe gibt, die zu unterschreiten kontraproduktiv ist, weil es meist auf Kosten der Handhabbarkeit geht. Insofern ist die Entscheidung Sigmas, das Gehäuse der DP2 wachsen zu lassen, nicht von vornherein falsch. Das Problem besteht darin, dass dieser Zuwachs an Masse keineswegs die Bedienung der Kamera erleichtert. Im Gegenteil. Als ich die Quattro zum ersten Mal in die Hand nahm, war ich schockiert, wie ungewohnt und unausgewogen die Kamera in der Hand lag oder vielmehr hing.

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Mir gefiel an der DP2 Merrill schon nicht, dass Sigma das Objektiv aus der Mitte des Kameragehäuses auf die linke Seite verschoben hatte – das war in meinen Augen ein ästhetischer Rückschritt gegenüber der DP2 (DP2s, DP2x), aber es war zu verschmerzen. Mit der Quattro wird dieser Eindruck ins Unerträgliche gesteigert, da das Gehäuse auf eine nicht zu erklärende Weise in die Länge gezogen wurde.

Vordergründig hat man die Kamera um einen Griff erweitert, den viele Nutzer der DP2 Merrill sich herbeigesehnt hatten, zumal er einen dickeren Akku aufnehmen kann. Zunächst also ein Lob an Sigma, um gleich darauf die Kritik folgen zu lassen, dass dieser Griff als Griff völlig nutzlos ist. Mir ist nicht klar, welches Konzept einer menschlichen Hand bei diesem Entwurf im Kopf des Designers sein Unwesen trieb. Zunächst einmal ist der Griff (für meine Hand) zu kurz. Das fällt umso mehr auf, als er sehr ausgeprägt und kantig ist, zugleich aber die notwendige Stützkraft vermissen lässt. Hier stimmen ganz einfach die Proportionen nicht. Einerseits ist der Griff recht dick, andererseits aber in der Höhe zu knapp, um bequem in der Hand zu liegen. Dazu kommt, dass er dem Daumen rückseitig keine gute Auflage bietet und zugleich den Weg zum Auslöser verlängert bzw. unnatürlich verbiegt. Zu allem Überfluss ist das Kameragehäuse durch das große Objektiv auch noch deutlich linkslastig. Infolge dieser Unverhältnismäßigkeiten ist es zum Beispiel so gut wie unmöglich, nur mit einer Hand zu fotografieren. Am Rande erwähne ich meinen vagen Eindruck, dass die Quattro für Verwacklungen anfälliger sein könnte. Das kann ich nicht belegen, erscheint mir aber angesichts der Proportionen nicht abwegig.

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Gehen wir mal davon aus, dass ein ernsthafter Fotograf ohnehin immer beide Hände an der Kamera hat. Trotzdem bleibt festzustellen, dass Sigma sich mit dieser Konstruktion von der Kompaktheit der DP-Serie und von der Ergonomie der menschlichen Hand verabschiedet hat. Das neue Design spricht mich weder in ästhetischer noch in pragmatischer Hinsicht an. Letzteres wiegt natürlich umso schlimmer, als es die Rechtfertigung für Ersteres sein könnte – aber eben nicht ist. Das magische Dreieck von Daumen, Handteller und Zeigefinger ist dem Chefdesigner von Sigma zu einer Rechnung mit drei Unbekannten geraten – zu einem tragischen Dreieck.

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Das musste gesagt werden und duldete keinen Aufschub (übrigens habe ich darüber schon einige gegenteilige Ansichten gelesen). Damit ist aber auch schon das Schlimmste gesagt. Oder doch nicht? Sicherlich kann man auch viel Gutes über die Kamera sagen, insbesondere dann, wenn es um die Bildqualität geht. Darauf werde ich noch etwas genauer eingehen.

Die naheliegende Frage ist, ob die Quattro gegenüber der Merrill eine verbesserte Bildqualität aufweisen kann. Ich will die beiden Kameras nicht in allen Einzelheiten vergleichen. Dafür ist meine Herangehensweise nicht wissenschaftlich genug. Außerdem hatte ich die DP2 Quattro nur für eine Woche ausgeliehen und relativ wenig Zeit mit ihr verbracht. Was ich schreibe, soll also weder endgültig noch umfassend sein. Es handelt sich wirklich eher um Eindrücke.

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Zunächst ist festzustellen, dass Sigma am Sensor-Design geschraubt hat. Auf technische Einzelheiten will ich hier nicht eingehen, aber ich gehe davon aus, dass man sich von einer solchen Veränderung positive Auswirkungen verspricht. Darüber kann ich jedoch allenfalls spekulieren. Vielleicht wollte man so die Bildverarbeitung beschleunigen? Oder bei unvermindert hoher Auflösung kleinere Dateien erzeugen? Oder auf Sensor-Ebene an der Farbgebung feilen? Oder doch nur die Produktionskosten senken?

Was auch immer man im Sinn hatte, die kamerainterne Bildverarbeitung ist gewohnt langsam, die erzeugten Dateien sind deutlich größer, und die Farbgebung wäre eigentlich einen eigenen Artikel wert.

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Absperrband mit automatischem Weißabgleich.

Ich hatte während meiner Testwoche ein ernsthaftes Problem mit der Farbabstimmung. Ich will nicht übertreiben, da Farbe immer auch eine Geschmackssache ist, aber zum Teil habe ich mich gefragt, was Sigma sich dabei gedacht hat. Rot ist ja fast nie unproblematisch, und der automatische Weißabgleich einer Kamera funktioniert selten ideal, aber in dem Bild oben ist die DP2 Quattro doch arg weit von der Realität entfernt. Aus dem klaren Knallrot des Absperrbandes hat die Quattro ein kühles Magenta werden lassen. Das geht besser.

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Absperrband nach Korrektur in Sigma Photo Pro 6.

Die korrigierte Version des Bildes ist deutlich wärmer, trifft das Rot aber immer noch nicht hundertprozentig. Auf den automatischen Weißabgleich sollte man sich jedenfalls nicht verlassen, zumindest dann nicht, wenn die Lichtbedingungen nicht eindeutig sind. Ein weiteres Beispiel.

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Automatischer Weißabgleich.

Zugegeben, keine einfache Aufgabe für die Kamera: eine stark leuchtende Blüte, deren Rot übrigens zu pink tendieren sollte, aufgenommen vor grünem Hintergrund. Insgesamt ist das Bild eher kühl, das Pink/Rot der oberen Blüte ist dennoch zu rot und lässt etwas Zeichnung vermissen – es erscheint übersättigt. Beeindruckend ist aber die Ablösung vom Hintergrund.

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Manueller Weißabgleich: Tageslicht.

Mit manuell vorgewähltem Weißabgleich ist das Bild deutlich wärmer, sogar etwas zu warm, das Rot ist nur noch rot. Das gibt in etwa meine Erfahrung mit der Quattro wieder. Der Tageslicht-Weißabgleich ist zu warm, unterscheidet sich kaum von der Einstellung Wolken, wogegen der automatische Weißabgleich eher zu kühl ist und nicht so recht weiß, was er mit Rottönen anfangen soll. Dieses Verhalten war reproduzierbar und geradezu penetrant. Deswegen – auch wenn der Vergleich wie immer hinkt – möchte ich an dieser Stelle zeigen, wie die DP2 Merrill mit solchen Situationen umgeht.

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DP2 Merrill, automatischer Weißabgleich, Kamera-JPEG.

Ich wage es kaum auszusprechen, aber diese Farbwiedergabe der gleichen Blütenart empfinde ich als fast perfekt, vor allem weil dabei auch feine Nuancen und Abstufungen abgebildet werden. Hier ist deutlich mehr zu sehen als bloß ein Farbfleck.

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DP2 Merrill, automatischer Weißabgleich, Kamera-JPEG.

Die sehr schön abgebildeten Farbabstufungen einer Erdbeere. Wie man sieht, hat die DP2 Merrill. hier nicht die geringsten Probleme. Und nun noch ein Schuss mehr Magenta.

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DP2 Merrill, automatischer Weißabgleich, Kamera-JPEG.

Ich habe eigentlich nicht vor, die DP2 Merrill gegen die DP2 Quattro auszuspielen, aber nachdem die Quattro mich mit gewissen Farbunstimmigkeiten konfrontiert hatte, musste ich einfach die Merrill zu Rate ziehen, welche diese Probleme offensichtlich nicht aufweist.

Die Farbabstimmung der DP2 Quattro bedarf meiner Meinung nach unbedingt einer gründlichen Überarbeitung. Das in meinem unverbindlichen Test gezeigte Verhalten der Kamera ist in der Form weder akzeptabel noch konkurrenzfähig.

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Und nun, da ich genug gemeckert habe, komme ich zu den Dingen, die mir wirklich gefallen. Da ist an erster Stelle natürlich – wie immer bei Sigma – die beindruckende Pixelschärfe. Auch in diesem Punkt ist keine Verbesserung gegenüber der DP2 Merrill festzustellen, das wäre allerdings auch zu viel des Guten. Die Quattro bewegt sich da wie ihre Vorgängerin auf überragend hohem Niveau und ist in dieser Hinsicht über jeden Zweifel erhaben.

Viel interessanter finde ich eine andere Sache, nämlich das Bokeh. Ich habe den Eindruck, dass die Quattro im Vergleich zur Merrill ein noch schöneres Bokeh produziert: weicher, harmonischer, fließender. Das lässt sich kaum belegen. Vielleicht ist der Vergleich auch gar nicht nötig. In jedem Fall hat mich das Bokeh der DP2 Quattro – zumal im Nahbereich – durchweg überzeugt.

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Ich will damit nicht sagen, dass die DP2 Merrill das nicht kann. Es ist wohl er so, dass ich erleichtert war, dass die Quattro zumindest eine Sache richtig gut macht. Mir ist übrigens nichts darüber bekannt, ob Sigma Änderungen an dem Objektiv vorgenommen hat. Den nackten Daten nach wohl eher nicht, aber vielleicht spielt es besonders gut mit dem neuen Sensor zusammen. Hier noch ein direkter Vergleich von Quattro und Merrill.

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DP2 Quattro.
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DP2 Merrill.

Zum Schluss möchte ich noch auf ein Thema eingehen, das als Damokles-Schwert über allen digitalen Sigma-Kameras baumelt: die Performance im High-ISO-Bereich. Ich habe es nicht ausgiebig getestet, weil ich das Thema nicht überbewerten möchte, aber ein paar Worte kann ich dazu schon sagen. Ich glaube, diese Angelegenheit bleibt weiterhin zweischneidig. Mir scheint, das neue Sensor-Design trägt zu einer spürbaren Verbesserung bei – allerdings mit ein paar Abstrichen. Das will ich erläutern.

Es hängt natürlich immer davon ab, was man erwartet. Generell sind die Erwartungen an Kameras mit Foveon-Sensor in Sachen High ISO einigermaßen gedämpft. aber brauchbare Fotos mit ISO 1600 wären doch nicht schlecht. Die gute Nachricht vorweg: es scheint möglich. Dazu gibt es wieder eine kleine Bildreihe. Für die 100%-Ansicht bitte die Bilder anklicken.

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100% Ausschnitt bei ISO 100.
sigma_dp2q_16_iso1600_crop
100% Ausschnitt bei ISO 1600 ohne Rauschunterdrückung.
sigma_dp2q_16_iso1600_crop_nr_mittel
100% Ausschnitt bei ISO 1600 mit Rauschunterdrückung.

Das sieht gar nicht so schlecht aus. Die Farben bleiben recht konsistent, das Rauschen ist nicht dramatisch, und die Rauschunterdrückung in Sigma Photo Pro bekommt es ziemlich gut in den Griff. Ein Problemchen gibt es aber doch zu vermelden.

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100% Ausschnit bei ISO 1600, kamerainterne Verarbeitung.

Das kamerainterne JPEG ist bei ISO 1600 nicht zu gebrauchen. Die Farbflächen werden fleckig, die Konturen werden verwischt. Ich frage mich, was Sigma da macht. Wenn die hauseigene Software es hinkriegt, sollte doch auch die Kamera selbst zu einem besseren Ergebnis in der Lage sein. Auch an dieser Stelle sollte nachgebessert werden – das kann so schwer nicht sein.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Sigma-JPEGs viel besser sind als ihr Ruf, und zwar schon vor der Quattro-Generation, aber das High-ISO-Beispiel will mich anscheinend eines Besseren belehren.

Ist die Quattro in Sachen High ISO denn nun ein Fortschritt? Erst einmal ja. Die Bilder der DP2 Merril sehen bei ISO 1600 schwächer aus, das muss ich nicht erst belegen. Eine Schwachstelle hat sich aber auch bis zur DP2 Quattro hin fortgepflanzt, wie der folgende Bildausschnitt zeigt (bitte anklicken).

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DP2 Quattro, 100% Ausschnitt, ISO 400.

Das Bild entstand bei ISO 400. Man sieht bereits eine gewisse Körnigkeit, die ich aber gar nicht als störend empfinde. Wirklich schlimm, das zeigt der auf 100% vergrößerte Ausschnitt deutlich, sind die herbeigezauberten Farbflecken im Haar, grün und magenta – eine Krankheit, die den Foveon-Sensor seit jeher zu begleiten scheint und auch in der neuesten Generation noch nicht geheilt, nicht einmal gelindert ist. Das ist wirklich enttäuschend. In diesem speziellen Beispiel liegt der Schluss nahe, dass die feinen Strukturen des Haars den Sensor bei höheren Empfindlichkeiten (zumindest ab ISO 400, ich habe es nicht systematisch getestet) überfordern.

Wie man sieht, sind meine Gefühle der Sigma DP2 Quattro gegenüber sehr gemischt. Ich kann mich nicht für das ausgefallene Design begeistern. Die Handhabbarkeit der Kamera hat meiner Meinung nach eher gelitten. Die Farbabstimmung lässt in einigen Punkten zu wünschen übrig, das betrifft den automatischen Weißabgleich, die Tageslicht-Einstellung und vor allem die Wiedergabe von Rottönen. Eine nennenswerte Verbesserung der Bildqualität gegenüber der DP2 Merrill kann ich nicht feststellen. Und die High-ISO-Performance wird getrübt durch das altbekannte Übel bunter Farbflecken schon ab ISO 400.

Das wirklich Erstaunliche bei all den Einwänden ist aber, dass die DP2 Quattro trotzdem tolle Fotos machen kann. In vielen Details wird Sigma wahrscheinlich noch nachbessern. Meine Testkamera hatte die Firmware 1.01. Mit der bereits erschienenen Firmware 1.02 hat Sigma das Problem mit der Rotton-Sättigung in Angriff genommen – überprüft habe ich das nicht mehr. Man darf sich aber auch fragen, wie eine Kamera mit einer solch eklatanten Schwäche überhaupt durch die Abschlusskontrollen gelangen kann. Muss es denn wirklich sein, dass man ein unfertiges Produkt auf den Markt wirft und den Käuferkreis auf das nächste Firmware-Update vertröstet? Das hat einen faden Beigeschmack, erst recht in Anbetracht des empfohlenen Verkaufspreises. Aber natürlich kann man an dieser Stelle einwenden, dass andere Hersteller nicht anders verfahren – der Endkunde wird zum Beta-Tester.

Ich kann jedem, der mit der Kamera liebäugelt, nur empfehlen, sie unbedingt in die Hand zu nehmen und zu testen, ob sie den eigenen Vorstellungen einer modernen Kamera entspricht. Für Besitzer der DP2 Merrill sehe ich keinen zwingenden Grund, mit großem Wertverlust eine wirklich gute, bewährte Kamera gegen ein neueres Modell einzutauschen, das letztlich nicht so revolutionär ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

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8 thoughts on “Sigma DP2 Quattro – Erste Eindrücke

  1. HS

    Einer der wenigen deutschsprachigen Berichte zur neuen Quattro; nachdem ich immer wieder versuche aussagekräftige Vergleiche Merrill – Quattro zu Bildqualität und Sensor zu finden bin ich jetzt eher tendenziell in Richtung älterer Merrill orientiert.
    Vielen Dank für dieses benutzernahe Review.

  2. Marc P.

    https://www.youtube.com/watch?v=o7ktvDUyTyU&spfreload=1

    Ein sehr interessanter Review zur DP2 Quattro – allerdings auf englisch von The Camera Store.

    PS: Schön, daß Du die Kommentar Funktion gefixed hast, Marco. 🙂

  3. Marc P.

    Ich bleibe allerdings bei meiner DP2 Merrill – >200 ISO & ohne Stativ ist allerdings nicht drin.
    Allerdings ist mir die Quattro keine 700 EUR (!) aktuell Aufpreis zur Merrill wert.

  4. Chris G

    Die Merrill hat sicher auch ihre Stärken, aber die Bilder der Quattro haben von allen modernen bezahlbaren Kameras das grösste „magische Potential“. Alleine was die Dreidimensionalität betrifft… Einfach nur wunderschön.

  5. Marc P.

    @Chris G
    Das sehe ich nicht so, im Netz wird kontrovers diskutiert, dass die Quattro mitnichten den typischen Foveon Sensor „Look“ besitzt – ferner ist die physikalische Auflösung einige MP
    unterhalb der Merrill DP Serie, und sieht absolut un-ergonomisch, um nicht direkt zu sagen: total fugly aus – aber die Geschmäcker sind zum Glück verschieden. 🙂

  6. Lilo

    Danke für den ausführlichen Test(Bericht)! Ich finde, den ersten Bildern merkt man einen gewissen Verdruss an – vielleicht täusche ich mich auch 😉 Ab der Erdbeere war die Laune offenbar wieder besser. Aufgrund dieses informativen Berichts erspare ich mir jetzt den Kauf der dp3 Quattro und halte weiterhin nach einer Gebrauchten Merrill Ausschau..

  7. Ich ergänze mal meinen Kommentar hier von 2014:

    Mit der DP Merrill Serie fährt man sehr gut – wenn man die extrem kurze Akkulaufzeit beachtet.
    Der Sensor löst mehr Details als die DP Quattro Serie auf, dafür aber auch wiederrum quasi >ISO100 nicht zu gebrauchen, max. 200.

    Inzwischen gibt es aber -schon wieder- eine aktuellere DP Serie, die SD Quattro, sowie SD Quattro H, letztere mit APS-H Sensor, einen „echten“ KB-Format Foveon Sensor (36x24mm)
    gibt es somit leider noch immer nicht – aber APS-H, was z.B. auch Leica und vorallem Canon
    in manchen DSLR verwendet hatte, d.h. dieser etwas größere APS Sensor, Cropfaktor ist hier x1.3, Nikon/Pentax/Sony haben x1.5, und Canon einen marginal kleineren APS-C Sensor zum Vergleich mit x1.6 Cropfaktor im Vergleich zum Kleinbild „Fullframe“ Sensor.

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